Homepage Familie van der Linden
 
Joannes
Stephanie
  Steffi Aktuell
  Babykleidung
  Kinderkleidung
  Socken
  Plüsch & Püppchen
  Gemütliches
  Holziges
Lioba
Dorothea
Silja
Verwandtschaft
Unser Gästebuch
Kontakt

Impressum
Kalender


Gemütliches und Nützliches

 

Theas Kindergarten-Turnbeutel mit Freund Lars. Ihn habe ich mit Stoffmalfarbe und Konturstift auf einen fertigen Beutel aufgemalt. Das hätte ich besser nicht tun sollen. Hätte ich selber genäht, hätte ich einen nichtfärbenden Stoff zur weißen Kordel gewählt *grumbel* Dorotheas Freude trübt das rosa Kördelchen nicht. Sie findet ihren Lars-Beutel den schönsten Turnbeutel im ganzen Kindergarten - so soll es sein!

 

Manchmal haben kleine Mädchen ganz genaue Vorstellungen, wie ihr Bett und Kuschelplatz aussehen soll. Dann müssen nicht nur Vorhänge und Rückenpolster genäht werden! Thea wünschte sich ihr Lieblingsbärenbild (vielleicht 10cm x 15cm groß) in Brummbären-Lebensgröße auf der Längsseite ihrer Bettwand. So habe ich kopiert und vergrößert, bis ich das träumende Bärchen auf 24 Blättern ausdrucken und mit Durchschlagpapier auf die Tapete bringen konnte. Einen Sonntag vormittag lang pinseln - und voila!

 

Dieses Janoschbild habe ich aus mehreren Einzelbildern zusammengesetzt und auf blau-weiß-gestreiften Stoff gestickt. Den bestickten Stoffstreifen habe ich dann als Einsatz in einen dunkelblauen Kinderbettbezug eingenäht. Die Knöpfe sind auf der Vorderseite ca. 20cm von der Unterkante entfernt in typischen Janosch-Farben: Knöpfe selbst königsblau, aufgenäht mit quietschgelbem Garn, und die Knopflöcher sind in orangem Garn genäht. Der Kopfkissenbezug ist einfarbig dunkelblau mit dem bunten Knopfverschluß.

 

Hier noch ein Detaibild. Alle Mädchen habe die Janosch-Geschichten und auch ihre Decke geliebt - Silja nutzt sich noch, wächst aber in absehbarer Zeit aus ihrem Kinderbett raus (womit dann auch die Bettdecke zu kurz wird).

 

Passend zur Bettwäsche noch ein Schmusekissen mit der Tigerente. Das Kissen war sogar bei vielen, vielen Fahrten im Kinderwagen mit dabei.

 

Uups, das habe ich beim Kramen noch entdeckt. Dieses Stickbild (Sollmaß ist 18cm x 24cm) werde ich nach 7,5 Jahren Schranklagerung noch flott fertig sticken - alle drei Mädchen lieben die Janosch-Geschichten und -figuren.

 

Passen auch Häkelgardinchen in diese Rubrik?
Diese Baum-Gardine habe ich auf den Wochenendefahrten von Aachen ins Sauerland während meines ersten Semesters gehäkelt. Sie schmückte mein Zimmerfenster während des gesamten Studiums bis zum Umzug nach Frankfurt . Sie mißt 120cm x 100cm und das Zählmuster ist, soweit ich mich noch erinnern kann, aus einem Kioskheftchen.
Zwischendurch war ich so gut im Training, daß ich mir die Zahlenkombination (gefüllte Kästchen, leere Kästchen) für eine ganze Reihe merken konnte. Das kann in der Baumkrone locker mal einen Ziffernfolge von vielleicht 25 - 30 Ziffern sein - natürlich unsymmetrisch, wie man am Bäumchen sieht. Soetwas liebe ich!

 

Nachdem ich mir 1990 meine erste gebrauchte Nähmaschine kaufte ohne auch nur zu wissen, wie man den Faden einlegt, habe ich mir zunächst Vorhänge und dann meiner Oma dieses Kissen genäht. Ich hatte eine Vorstellung davon, welcher Stoff wohin sollte, hatte aber keine Ahnung, wie ich das bewerkstelligen könnte. Ich habe einfach drauflos gestickt, gesteckt und genäht und raus kam dieses etwas windschiefe Teil, das von meiner Oma innig geliebt wurde. Nach ihrem Tod ist das Kissen wieder bei uns eingezogen und wird von Lioba, Dorothea und Silja weiterbeschmust.

 

Dieses alte Leinentuch (von meiner Oma selbst gewebt) lag in dem Korb mit dem Brot, das während unserer Hochzeitsmesse zur Kommunion herumgereicht wurde. Ich hatte es mit dem Labyrinth von Chartres bestickt, das auch auf Einladungen, Platzkarten, Liederheft, ... zu finden war.
Das Labyrinth ist ein Fußbodenmosaik der Kathedrale in Chartres, etwa 11m im Durchmesser. Pilger legten den Weg zur Mitte auf Knien zurück und meditierten so den symbolischen Lebensweg.

"... Such mit dem Finger den Weg in die Mitte. Du kannst den Lebensweg eines Menschen erfahren, der die alltägliche Welt verläßt, um durch eigenständiges Fragen, Denken und Handeln an den Wendepunkt zu kommen.
Du gerätst in ein Gewirr von Gängen, die dich viermal siebenmal zwingen, deine Richtung zu ändern. Manchmal glaubst du, die Mitte erreicht zu haben - und gleich darauf sieht es so aus, als ständest Du erneut am Anfang. Es ist ein Gehen und Suchen und Suchen und Gehen über Jahre.
Alles kommt darauf an, nicht aufzugeben, nicht zurück zu wollen, sondern die Mitte anzustreben."
Hubertus Halbfas
aus: Der Sprung in den Brunnen
Patmos Verlag, 1990